Ghana-Projekt

Wie bereits berichtet, unterstützte unsere Schule den Bau einer Schule in Fumbisi. In den Schuljahren 2013/14 bis 2015/16 sammelte und spendete unsere Schule dafür 9000 Euro.
Nun kam die gute Nachricht unserer ehemaligen Freizeitbetreuerin Maria Kambong, dass die Schule fertiggestellt wurde. Sowohl die Kinder alsauch die Lehrer und alle anderen Mitarbeiter freuen sich auf den Schulstart in ihrem neuen Schulgebäude.

 

Das SchülerInnenparlament

Ein Partizipationsprojekt der Ganztagsvolksschule Novaragasse

 

Leitung: Elisabeth Kugler, Direktorin

 

Ziele

Einrichtung eines Gremiums aus je zwei KlassenvertreterInnen und Schulleitung zur freien Diskussion und konkreten Problemlösung, um durch diesen partizipativen Prozess Kindern eine relevante Stimme zu den eigenen Bedürfnissen zu geben und zugleich deren Selbstbewusstsein zu entwickeln.

 

Was ist die Aufgabe des SchülerInnenparlaments?

Gemeinsam überlegen, Besir Can, Vorschulklasse

Dass wir Probleme lösen, Hannah, 1. Klasse

Hilfe für die Schule zu sein, Nadia, 2. Klasse

Der Klasse alles zu erzählen, Ismail, 3. Klasse

Wir treffen Beschlüsse, z.B. die Käfigregelung und die Süßspeisenregelung, Daniela, 4.Klasse

Man bekommt ja nicht 300 Kinder in einen Raum. Die Frau Direktor kann dann mit den Klassensprechern reden und die sagen das dann den Kindern, Blanca, 4. Kl.

 

Programm

Wöchentliche Treffen; Vertrauliche Beratung zu Anliegen aus den Klassen sowie Lehrkörper, Direktion, Freizeitleitung, Küche, Schulwart etc.; Reflexion zur Bedeutung und Zielen eines Schülerparlaments.

 

Botschaft des SchülerInnenparlaments:

Kinder sind als Personen zu schützen und respektieren; sie sind mit ihren eigenen Bedürfnissen, Wahrnehmungen und Einschätzungen ernst zu nehmen.https://nova.schule.wien.at/

Gesundheitsförderung

Seit 2014 gehört die GTVS Nova zum Wiener Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen! Zwei Klassen (die 4b und die 4c) haben sich heuer ganz speziell der Gesundheitsförderung verschrieben und haben seit Schulanfang wöchentlich Bewegungs- und Ernährungsspezialisten in den Klassen, die Kindern, Eltern und LehrerInnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Aber auch alle anderen Klassen sind, was gesundheitsfördernde Grundsätze betrifft, niemals untätig - so gibt es bereits seit einigen Jahren zweimal wöchentlich frisches Obst für beinahe jede Klasse; Bewegung, die zusätzlich zum "normalen" Turnunterricht absolviert wird, steht ganz oben auf der Prioritätenliste; rege Teilnahmen an diversen Sportveranstaltungen, ein schulintern abgehaltener Wettlauf pro Jahr (der heuer erstmals als Benefizveranstaltung für unser Ghana-Projekt abgehalten wurde) und zahlreiche Freizeit-Sportkurse, die von ExpertInnen geleitet werden, runden das Programm ab. Natürlich spielt unser musisch-kreativer Schwerpunkt ebenfalls eine zentrale Rolle, schauspielerisches und kreatives Wirken lassen alle Beteiligten ein sehr gesundes Maß an Selbstbewusstsein und Selbstwahrnehmung entwickeln.

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Lesepatenschaft 1c & 3a

Seit vielen Jahren verbindet die Klassen von Frau Bauer und Frau Penz eine tolle Lesepatenschaft. Einmal im Monat treffen sich die beiden Klassen, wobei immer die Größeren die Kleineren beim Lesenüben unterstützen. Den Kindern machen diese Treffen immer besonders viel Spaß.

Wir treffen uns einmal im Monat im Gruppenraum der 3a und lesen miteinander (Leif & Alen).

Die 3a hat der 1c eine Geschichte vorgelesen. Als die 3a noch die 2a war, haben wir mit der4c gelesen. Damals haben wir auch eine Lesenacht gemacht (Lilian & Ebrar).

Uns gefallen die Aufgaben im PHILIPP-Heft (Nadja & Marko).

Mir gefällt, dass ich meine Freunde aus der 1c treffe. Einmal haben wir Ostereier angemalt,ausgeschnitten und auf ein Plakat geklebt. Das hängt jetzt in der Schule (Adriana & Lea).

Mir hat es gefallen, weil man den Partnerkennengelernt hat und wir zusammen gelesen haben (Nahom & Aleks).

Meiner Partnerin Seda gefällt es mit mir zu lesen.Ich freue mich, dass wir der 1c lesen beibringen.Seda liest schon sehr gut und hat Spaß dabei (Amira & Seda).

Die 1c kann jetzt schon viel besser lesen und wir, die 3a, helfen ihnen dabei (Fabian & Paul).

Viktoria gefällt es, weil sie einmal gut lesen möchte. Enis gefällt das Lesen, weil es ihm Spaß macht (Akemi).

Es war toll „König der Tiere“ vorzulesen (Luisa & Maja).

Uns hat die Erdbeerinchen-Zaubergeschicht sehr gut gefallen (Kevin & Jakob).

Es macht Spaß, weil man Kinder kennenlernt. Es ist toll in der 3a, weil die Klasse bunt ist (Olivia & David).

Es ist erfreulich, dass die 1c im Schuljahr schon gut lesen gelernt hat (Ivan & Danilo).

Impressionen unserer NOVA-Festwochen

Das war unser Schulfest!

Unser Ghana – Projekt

Seit knapp zwei Jahren unterstützt unsere Schule ein Projekt in Fumbisi, einer Stadt in Ghana. Über  hundert dort lebende Kinder wurden bis jetzt von nur einer Lehrerin und ohne festes Schulgebäude unterrichtet. Das soll sich ändern, und wir wollen dabei helfen. Es ist großartig, wie sehr sich die Kinder unserer Schule ins Zeug legen, um Spenden zu generieren. Schreiben, malen, basteln, singen, Theater spielen, und so weiter, all das für den guten Zweck. Allein im letzten Schuljahr wurden, dank unserer großzügigen Schulpartnerschaft,  €4000,- an Spenden gesammelt.

Momentan arbeiten vor Ort in Fumbisi drei Personen für die Schule; eine Lehrerin (€50,-/Monat), ein Pfarrer (€30,-/Monat) und ein Wachmann (€10,-/Monat). Im letzten Jahr wurden das Land gerodet und 20 Säcke Zement und Eisenstangen gekauft. Außerdem wurde das Fundament ausgehoben und zementiert und anstehende Wasserrechnungen wurden bezahlt.

So wurden Ihre Spenden im Detail verwendet:

-        Kauf der Eisenstangen:   €1670,-

-        Kauf von 20 Säcken Zement:   €870,-

-        Aushebung des Fundaments:  €1400,-

-        Lohn für Maurer und Arbeiter:   €900,-

-        Stahlarbeiten:   €300,-

Um die Schule fertigzustellen zu können, werden jedoch immer noch €25.000,- benötigt.

Da durch das Schulprojekt Fumbisis Bekanntheitsgrad in Ghana steigt, haben die dort ansässigen Menschen immer leichter Zugang zu Nahrungsmitteln sowie medizinischer Versorgung. Darüber hinaus beginnt ein Umdenken der ländlichen Bevölkerung. Eltern wissen den Wert von Schulbildung immer mehr zu schätzen und erlauben ihren Kindern, auch ihren Töchtern, den Schulbesuch häufiger.

Beten und die Verbindung zu Gott ist den in Fumbisi lebenden Menschen besonders wichtig. Sie glauben fest daran, dass auch ihre Zeit kommen wird. In diesem Glauben möchten wir sie weiterhin unterstützen und hoffen daher sehr, dass auch Sie Ihr Herz für Ghana und die Kinder in Fumbisi öffnen.

Projekte und FotosWenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass es Menschen gibt, denen es viel schlechter geht als den meisten Menschen hier in Österreich, fällt es einem vielleicht leichter zu geben, sowie dankbar zu sein für das, was man hat. 

Für weitere Informationen steht Ihnen unsere Freizeitbetreuerin Maria Kambong, deren Vater der Initiator des Projekts war, gerne zur Verfügung.

Gesundheitsförderung

Die GTVS Novaragasse ist eine „gesundheitsfördernde Schule“ und damit Mitglied beim Wiener Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen. Damit ist es allen Beteiligten ein besonderes Anliegen, sich um die Gesundheit aller Menschen, die mit unserer Schule zu tun haben, zu kümmern. „Gesundheit“ wird hier nicht als bloße Abwesenheit von „Krankheit“ verstanden, sondern als ein sich verändernder Zustand, den man beeinflussen kann, ein Kontinuum sozusagen, auf das alle Maßnahmen, die man setzt, Einfluss haben.

Eine Million Menschen in Österreich klagt über eine durch die Arbeit verursachte Gesundheitseinschränkung. Rund 3,3 Millionen - acht von zehn Erwerbstätigen - sind am Arbeitsplatz zumindest einem körperlichen und/oder psychischen Risikofaktor für eine Erkrankung ausgesetzt.“ Diese sehr aktuellen Daten – sie stammen aus dem Jahr 2013 - wurden neulich von der Statistik Austria veröffentlicht. Eine Mixtur aus Zeitdruck, Überbeanspruchung, Mobbing, Einflüssen wie Staub, Lärm, Hitze, Fehlhaltungen, etc., liegt vor; natürlich ist jeder unterschiedlichen Arbeitsbedingungen ausgesetzt, jeder empfindet individuell, jeder Arbeitsplatz ist anders. Faktum ist dennoch, dass satte 80% nicht zufrieden sein können mit ihrem Job, da dieser irgendwann auf irgendeine Art und Weise den gesundheitlichen Zustand und damit die Lebensqualität beeinflusst!

Die Folgen liegen auf der Hand: Weniger Leistungsfähigkeit, weil aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigungen auch weniger Leistungsbereitschaft vorhanden ist; Stress, Depressionen, Angstzustände führen nicht selten direkt ins Burnout, von den körperlichen Auswirkungen ganz zu schweigen. Auf jeden Fall handelt es sich um eine Situation, die man nicht einfach so vom Tisch wischen kann, bei einem derart hohen Ausbreitungsgrad ist wohl das ganze Land betroffen! Was kann man dagegen tun? Gesundheitsfördernde Maßnahmen werden seit vielen Jahren propagiert, aber leider noch lange nicht genügend angenommen. Der tägliche Apfel plus 2x die Stufen rauf- und runterrennen, anstatt den Lift zu benützen – das kann es nicht sein. Ebenso wenig wie irgendwelche groß aufgeblasenen Kampfmaßnahmen gegen Übergewicht und Passivität, die plakativ und demonstrativ allerorts von Plakatwänden lachen, hinter denen aber de facto kaum etwas steckt. Wieder einmal – wie in Sachen Kindererziehung – ist die gesamte Gesellschaft betroffen und gefragt, endlich die richtigen Schritte zu setzen. Die da wären?

Bereits im Kindergarten- und Volksschulalter mit gesundheitsförderlichen Maßnahmen beginnen!!! Genau das wird in unserer Schule gemacht! Zweimal pro Woche frisches, saisongerechtes Bioobst, unser Mittagessen wird von ExpertInnen ausgewählt, alle Kinder bewegen sich mindestens zweimal pro Tag; unser Theaterschwerpunkt unterstützt das Selbstbewusstsein und die subjektive Selbstwahrnehmung aller Beteiligten; zahlreiche unterschiedliche Anti-Aggressionsmaßnahmen, die teilweise von externen ExpertInnen geleitet werden, sind Balsam für Seele und Gesundheit. Unser Ghana-Projekt trägt zu einer globaleren Sichtweise bei, die Kinder lernen sozusagen aus erster Hand, dass es auf dieser Erde Menschen gibt, denen man helfen muss – damit tragen wir alle zu einer globaleren Gesundheit bei! Unser Gartenprojekt läuft ab dem Frühjahr wieder auf Hochtouren, auch dort lernen die Kinder aus erster Hand, was es heißt, gesundheitsförderlich anzupflanzen, zu ernten und Frisches, Jahreszeitgemäßes zu essen! Überzeugen Sie sich doch selbst, machen Sie sich selbst ein Bild davon, wie viel wir hier für die Gesundheit nicht nur Ihrer Kinder tun.

Gesundheitsförderung muss aber weiter gehen, darf nicht mit Ende der vierten Klasse vorbei sein. Die gesamte Gesellschaft ist gefragt, und damit auch SIE!!! Seien Sie stets ein gutes Vorbild, helfen auch Sie mit, die allgemeine – und damit individuelle (und auch umgekehrt) – Gesundheit zu verbessern!